Ein Regentag auf der Wiese vor dem neuen Friedhof ...
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Maikäfer

(Melolontha)

Die Maikäfer (Melolontha) sind eine Gattung von Käfern innerhalb der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae). Der am weitesten verbreitete Maikäfer Mitteleuropas ist der Feld­maikäfer (Melolontha melolontha).
Im nördlichen und östlichen Europa sowie in einigen Regio­nen Deutschlands kommt der Waldmaikäfer (Melolontha hip­po­castani) auf sandigen Böden vor.
Eine dritte, dem Feldmaikäfer sehr ähnliche Art, ist Melo­lontha pectoralis. Er ist sehr selten geworden und nur noch vereinzelt in Mitteleuropa anzutreffen. Es gibt nur noch hin und wieder Meldungen aus Südwestdeutschland.
Die Maikäfer gehören zur Familie der Blatthornkäfer, deren Name sich von den typischen fächerartigen Fühlern ableitet. Die Fühler sind bei den Weibchen viel schwächer ausgeprägt als bei den männlichen Tieren.
So finden sich bei den Männchen sieben Fühlerplättchen, die etwa 50.000 Geruchsnerven haben, bei den Weibchen hingegen weist der sechslappige Fühlerfächer ungefähr 9.000 dieser Nerven auf.

Bestimmungshilfe:

Die drei in Mitteleuropa vorkommenden Arten lassen sich am besten an ihrer Hinterleibsspitze (Telson) unterscheiden.
Diese ist bei Melolontha hippocastani in beiden Geschlechtern schmal und in einen knotigen Fortsatz endend, der beim Weibchen manchmal fehlt. Bei Melolontha melolontha ist die Hinterleibsspitze in beiden Geschlechtern in einen lanzettartigen Fortsatz ohne Knoten verlängert und nur fein behaart, während sie bei Melolontha pectoralis in beiden Geschlechtern doppelt behaart ist und beim Männchen wenig und schmal verlängert, beim Weibchen dagegen abgestutzt bleibt.





Ein Roter Weichkäfer ... (Dieses Foto entstand auf der Wiese vor den neuen Friedhof)